Focke Wulf Fw190 - Topp-Rippin

 

 

 

 

 

 

 

 

Die legendäre Focke Wulf Fw190 Baureihe A von Topp-Rippin

Zu diesem Baubericht gibt es eine lange Geschichte. Nach der Spitfire war der Wunsch nach einem richtigen, "scalen" Warbird geboren. Ich war schon immer bekennender Fan der Focke Wulf Fw190 und ein alter Jugendtraum war immer die "Super Scale Focke Wulf Fw190 A5" von Modellbau Topp-Rippin. Eigentlich unbezahlbar, aber 2002 hatte ich die Chance einen Rohbau eben dieser Fw190 zu erwerben. Die Entscheidung war blitzschnell gefallen und das Modell in Augsburg abgeholt.

Im allseits bekannten "warbirdforum" entspann sich ein riesiger Thread über den Bau eben dieser Focke Wulf Fw190. Es war ein unglaublicher Spaß, alle haben mitgelitten, mitgefreut, mitgefiebert und auch mitgefeiert. Während der Bauzeit ist so einiges passiert, auch im privaten Umfeld, so wurde der Bau und Flug immer "schicksalsschwerer". Tja meine Focke Wulf Fw190, die legendäre "Weisse 9", hat mich durch eine schwierige Zeit lange begleitet, mir sehr viel Freude bereitet und mir über manches tiefe Tal geholfen.

Es war in meiner modellbauerischen Zeit, die schönste Zeit die ich bisher erlebt hatte. Allen Freunden und Usern des Warbirdforums die darin mitgewirkt haben, nochmals ein ganz großes Danke, es war geil! Im Speziellen ... Danke @Mark für unsere Telefonorgien am Basteltisch mit adäquater Flüssignahrung, @Richy&Beat Danke fürs Aufrichten, Danke @Stefan & Familie, Ihr seid die Größten. Stefan hat mir den Motor gerettet und den Erstflug mit der 190 zelebriert.

Ich habe mich schwersten Herzens von der "Weissen 9" zur Refinanzierung meiner Corsair getrennt. Zum Glück ist sie jetzt wieder in guten Händen und ich werde das Teil hoffentlich mal wiedersehen und wenn ich nach Innsbruck fahren muss. 

Michelstadt 2kl

Also hier der "recoverte" Baubericht in weitestgehendem Originalton aus dem Warbirdforum  :

Ende 2002 ..... endlich ist die Gute in meinem Hangar eingeflogen.

Hersteller der Maschine ist die Firma Topp und es scheint ein sehr alter Baukasten zu sein. Zumindest datieren die Pläne vom April 1981. Der Maßstab der Maschine ist 1/5,58 , also reichlich krumm. Das ergibt dann folgende technische Daten: 

  •      Spannweite 1.880 mm (einteilig)
  •      Länge 1.625 mm
  •      Befeuert wird das Teil mit einem ZG45 werden.
  •      das Fahrwerk ist von HaWe, also ein Druckluftfahrwerk welches sowohl in eingefahrenem als auch ausgefahrenem Zustand verriegelt.

Jetziger Zustand (November 2003):

Die Flächen sind fertiggestellt und beglast (perfekt gemacht). Die Querruder und Landeklappen sind ausgeschnitten, wobei Letztere nicht als Spaltklappen ausgeführt sind. Die Fahrwerksschächte sind vorbereitet. Die Leitwerke sind ebenfalls beglast und eigentlich finish-fertig. Dies ist natürlich nicht der Urzustand des Topp-Bausatzes, sondern da wurde vom Vorbesitzer bereits sehr viel Arbeit investiert. 

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Vielleicht noch ein paar Takte zur Vorbildauswahl. Ich habe mir vorgenommen, eben kein hochdekoriertes Jagdflugzeug zu bauen, sondern eben eine Spezialität. Hier fiel nach längerer Suche die Wahl auf einen Nachtjäger (die TD+SI hat knapp verloren - eben der Torpedojäger). Nachtjäger? Ja, auch das gab es bei der Focke Wulf. Es gab zwar nur eine Handvoll dieser Maschinen, aber dennoch wurden einige halbwegs dokumentiert, so auch die "Weisse 9" von OFw. Migge, stationiert in Werneuchen bei der 1./NjGr10. Ausgerüstet war das Flugzeug mit einem Neptungerät. Die Maschine entsprach der Baureihe A8, der Rüstsatz hiess R11.

Fw190 A8 R1 WkNr 29210 OFw Migge 1NJGr10 Werneuchen441

Simon Schatz hat die "Weisse 9" sehr gut recherchiert. Dieses profile war mit ausschlaggebend für die Vorbildauswahl. Danke @Simon für Deine Unterstützung während des Projektes.

Hier ein paar Originalbilder mit besagtem Neptun-Gerät

 

Mit dem Bau wurde nach Weihnachten 2003 begonnen

Servoeinbau ... das zentrale Servo übernimmt die Ansteuerung des Seitenruders und des Heckfahrwerkes. Die beiden äußeren Servos je ein Höhenruderblatt. Das SR via Stahllitze, die Höhenruder via GFK-Schubstangen

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Doppelstromversorgung war im Lastenheft . Die beiden Akkus versorgen über eine kleine UI-Weiche den Empfänger.

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Hier schon das erste Gimmick - den Antiblendstreifen und die erste Version der Antennenanlage ... bis zur "Endversion" aber noch ein bisschen Arbeit

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