Hawker Hurricane DB Models

Hurricane G HURI 75

 

 

 

Hawker Hurricane Mk.I

 

Wie üblich zuerst etwas Geschichte über die Hurricane --> Quelle Wikipedia

Die Hawker Hurricane war ein britisches Jagdflugzeug aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die bei Hawker Aircraft Ltd. konstruierte Maschine wurde von 1936 bis 1944 über 14.000 mal gebaut.

Während der Luftschlacht um England im Spätsommer und Herbst 1940 kämpften die Jagdflieger der Royal Air Force (RAF) über Südengland verbissen gegen den Ansturm der deutschen Luftwaffe. Zu zwei Dritteln flogen die jungen Piloten die Hawker Hurricane, die vielleicht zu Unrecht im Schatten der Supermarine Spitfire stand. So gingen auch die meisten Abschüsse auf das Konto der robusten und zuverlässigen Hurricane.

Unter der Leitung von Chefkonstrukteur Sidney Camm hatte man bei Hawker seit 1933 an einem neuen Eindeckerjagdflugzeug gearbeitet, dessen Prototyp am 6. November 1936 zum Erstflug startete.

Bei der RAF fand der schnelle Jäger großen Anklang, und bereits im Juli 1936 wurden 600 des Hurricane benannten Typs in Auftrag gegeben, um die veralteten Doppeldeckerjäger der RAF schnellstens zu ersetzen. Die erste Serienmaschine Hurricane I flog schließlich am 12. Oktober 1937.

Von der Konstruktion her war der neue Hawker-Jäger altbewährt: Rumpf und Flächen bestanden aus einem Stahlrohrgerüst als tragende Komponente sowie aus Sperrholz gesägten und laminierten Rippen und Spanten, die größtenteils stoffbespannt oder mit Balsaholz beplankt waren (Formgebende Komponente). Diese Bauweise entsprach zwar schon damals nicht mehr dem neuesten Stand der Technik - der in metallbeplanktem Mischmetalltragwerk Stahl/Alu mit zunehmender Verwendung von geodätischen Elementen bestand - ermöglichte aber die schnelle Serienproduktion der Hurricane. Vor allem kleine holz- und metallverarbeitende Betriebe fertigten die Einzelteile dezentral im Manufakturstil. Auch in diesem Stil war die Kabinenhaube entstanden: ein aus Winkeleisen geschweißtes Rahmengestell mit planen Glasscheiben, später zur Gewichtsreduktion aus Plexiglas, herstellbar durch Kleinbetriebe. Diese Produktionsbedingungen waren zur Zeit der schweren Bombenangriffe auf die Insel 1940/41 ein rüstungsstrategischer Vorteil. Waffen und Motor hingegen wurden in Industriezentren gefertigt. In den Hawker-Werken erfolgte die Endmontage.

Der Hawker Hurricane war zunächst mit acht Browning-Maschinengewehren des Kalibers .303 British (7,7 mm) bewaffnet. Angetrieben wurde der stabile, mit Einziehfahrwerk versehene Tiefdecker von einem 1030 PS leistenden Rolls-Royce Merlin II Motor, der auf eine starre Zweiblattluftschraube wirkte, Anfang 1939 kam der gleichstarke Merlin III zum Einbau, der einen effizienteren, mit konstanter Drehzahl laufenden Verstellpropeller mit drei Blättern antrieb.

Die Tragflächen wurden mit Blech beplankt und innen nur noch bis zu den Fahrwerkanschlüssen hin als Rohrgerüst, darüber hinaus in moderner Schalenbauweise gefertigt.

Um die Leistung der Hurricane, besonders die Höchstgeschwindigkeit und Steigrate, zu erhöhen, erhielt die Version Mk.II den stärkeren Merlin XX Motor mit zweistufigem Lader und einer Leistung von 1300 PS.

 

Der Bausatz

Hersteller des Bausatzes ist DB Models aus England. Mein Bausatz ist uralt, aber augenscheinlich komplett. Man merkt schon an den Zusatzteilen dass der Kit nicht mehr uptodate ist. So ist die cowling aus polyesterartigem Material; kein Vergleich zu heutigem GfK-Standard. Das Modell ist weitestgehend aus Holz zu erstellen, einzig die Aussenflügel sind in Styro-Balsa-Bauweise vorbereitet. Alles in Allem viel viel Arbeit. In der aktuellen Edition von DB Models sind auch die Aussenflügel in Holz gehalten. Nahezu sämtliche Teile sind durchnumeriert und nach Baugruppen "sortiert". So sind z.B. die 200er Teile für das Höhenleitwerk. Das macht die Zuordnung etwas einfacher.

specs

  • 2230mm Spannweite, Länge 1740mm
  • Maßstab 1/5,4
  • Fluggewicht ca. 9 Kg
  • Motorisierung 25-40ccm Benzinmotor

Baustart 31.12.2010

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Okay ....... Saustall, aber das gehört sich so

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Zum Eingewöhnen beginne ich immer mit dem Höhenleitwerk, .... schön gemacht, die Beplankungsteile sind schon vorbereitet

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01.Januar 2011

Die Beplankungen aufgezogen und die Randbögen verklebt und grob verschliffen. Soweit passt alles vorzüglich. Einzig auf das Gewicht sollte man höllisch aufpassen und der Bausatz ist ein bisschen "heavy metal" ....

 

 

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